Fachpublikationen

Als Historiker und Sozialwissenschaftler hat Magnus Dellwig die Monographien „Rathaus ohne Ämter“ und „Kommunale Wirtschaftspolitik in Oberhausen“ veröffentlicht. Ebenso hat er Beiträge / Aufsätze verfasst. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die moderne Stadtgeschichte in Oberhausen und im Ruhrgebiet sowie die Modernisierung von Wirtschaft, Gesellschaft und Kommune seit den 1990er Jahren.

Die lieferbaren Titel finden Sie hier aufgelistet und dargestellt.

Oberhausen – eine Stadtgeschichte im Ruhrgebiet, Hg. Magnus Dellwig und Peter Lange, 4 Bände im Schuber, 1.800 Seiten, Aschendorff Verlag 2012, 49,95 Euro

Rathaus ohne Ämter, Verwaltungsreform, Public-Private-Partnership und das Projekt Neue Mitte in Oberhausen, Campus 1996 (gemeinsam mit Burkhard U. Drescher)

Kommunale Wirtschaftspolitik in Oberhausen 1862 – 1938, 2 Bde im Schuber, 762 S., zugleich Diss. TU Berlin 1995, Verlag Karl Maria Laufen, Oberhausen 1996

Abenteuer Industriestadt, Oberhausen 1874 – 1999, Beiträge zur Stadtgeschichte, Verlag Karl Maria Laufen, Oberhausen 2001 (2 Beiträge von Magnus Dellwig:Oberhausen in der Region 1862 – 1929 – 1999: eine Stadtentwicklungstypologie für das RuhrgebietKommunale Wirtschaftspolitik und Stadtentwicklung in Oberhausen 1862 – 1918 – 1938)

Ursprünge und Entwicklungen der Stadt Oberhausen, Bd. 6, Hg.: Historische Gesellschaft Oberhausen e.V., Verlag Karl Maria Laufen, Oberhausen 1998(Beitrag von Magnus Dellwig:Kommunale Wirtschaftspolitik und Stadtentwicklung in Oberhausen 1862 – 1938)

Oberhausen 2004, Ein Jahrbuch, Verlag Plitt Oberhausen 2003,(Beitrag von Magnus Dellwig:Die „neue Stadt“ braucht immer Visionen, 75 Jahre Oberhausen: Betrachtungen zu einem bemerkenswerten Jubiläum, S. 43 – 52)

Ich empfehle bei Interesse an meinen Veröffentlichungen die Bestellung über die Verlagsbuchhandlung Laufen. Denn so sind die Veröffentlichungen leicht zu beschaffen.

Mein Roman „Die China-Krise“ ist ebenso gut über Amazon oder über die Verlagsbuchhandlungdes Verlags Debehr zu beziehen.

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Rathaus ohne Ämter

1996 veröffentlichten der damalige Oberhausener Oberstadtdirektor Burkhard Drescher und sein persönlicher Referent Dr. Magnus Dellwig das Fachbuch Rathaus ohne Ämter

Es werden die drei Themen:

– Verwaltungsreform

– Public-Private Partnership

– Strukturwandel, am Beispiel des Projektes Neue Mitte Oberhausen dargestellt.

Mit Hilfe der sehr konkreten Erläuterung der Oberhausener Anstrengungen zur Verwaltungsreform und zum Strukturwandel in den 1990er Jahren vermittelt das Buch den Leserinnen und Lesern praktische Einblicke in den Auftakt der Reformdiskussion um das sogenannte Neue Steuerungsmodell in Deutschland. Die Stadt Oberhausen unternahm wegweisende Reforminitiativen und orientierte sich zugleich pragmatisch an mittelfristig erreichbaren Erfolgen. Dezentralität, Ressourcenverantwortung und Verbesserung der Steuerungsfähigkeit standen im Mittelpunkt.

Das Buch Rathaus ohne Ämter, Campus-Verlag 1996, ist vergriffen und weiterhin antiquarisch zu beziehen

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Abenteuer Industriestadt

Anlässlich des 125. Jubiläums der Verleihung der Stadtrechte an die Bürgermeisterei Oberhausen im Jahr 1999 erschinen im Jubiläumsjahr sowie 2001 zwei Bände zur Oberhausener Stadtgeschichte unter dem Titel Abenteuer Industriestadt, Oberhausen 1874 – 1999.

Band 1 umfasst einen Überblicksbeitrag von Prof. Dr. Roland Günter sowie eine umfassende Chronik über die Stadtgeschichte.

Band 2 umfasst eine Sammlung historischer Fachbeiträge zur Stadtgeschichte. Es werden in Längsschnitten grundlegende Themen der Stadtgeschichte ebenso behandelt wie detaillierte Untersuchungen zu Einzelaspekten der Stadtteil- oder Institutionengeschichte.

Magnus Dellwig verfasste für Bd. 2 die zwei Beiträge:

Oberhausen in der Region 1846 – 1929 – 2000. Eine Stadtentwicklungstypologie für das RuhrgebietS. 21 – 38

Kommunale Wirtschaftspolitik und Stadtentwicklung in Oberhausen 1862 – 1918 – 1938S. 53 – 71

Band 1 ist vergriffen

Band 2 ist über den Buchhandel zu beziehen:Abenteuer Industriestadt, Oberhausen 1874 – 1999, Beiträge zur Stadtgeschichte, Verlagsbuchhandlung Karl Maria Laufen, Oberhausen 2001

28,- Euro

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Kommunale Wirtschaftspolitik in Oberhausen 1862 – 1938

Magnus Dellwig: Kommunale Wirtschaftspolitik in Oberhausen 1862 – 1938, 2 Bde im Schuber, 762 S., Verlag Karl Maria Laufen, Oberhausen 1996, 29,- Euro                                                                             zugleich Dissertation TU Berlin 1995

In der Fallstudie über die Industriestadt Oberhausen wird der umfassende Zusdammenhang von Stadtentwicklung, kommunaler Wirtschaftsförderung und Soziogramm der bürgerlichen Stadtgesellschaft dargestellt.

In dieser thematischen Breite und in der Weite des Untersuchungszeitraums von der Gemeindegründung bis zur Institutionalisierung von immobilienseitiger Wirtschaftsförderung in einer kommunalen Dienststelle am Vorabend des Zweiten Weltkrieges genießt die Arbeit Alleinstellungscharakter in der Forschung zur modernen deutschen Stadtgeschichte (s.u. Kurz-Rezension der Universität Münster)

Als Theoriearbeit wird in der Dissteratation ebenfalls der Versuch unternommen, das Städtesystem Ruhrgebiet historisch systematisch nach Stadtentwicklungstypen zu strukturieren. Damit wird über die bisherigen Systematiken in Stadtgeschichte und Stadtgeografie hinausgegriffen.

Ferner entsteht eine Theorie zur kommunalen Wirtschaftspolitik in der Industriestadt, die durch die Besonderheiten der Wirtschafts- wie der Sozialstruktur markante Eigenschaften aufweist.

Peter Johanek u.a., Institut für vergleichende Städtegeschichte, Westfälische Wilhelms Universität Münster: Literaturbesprechung, A. Sammelberichte, Allgemeiner Teil, Neue Veröffentlichungen zur vergleichenden historischen Städteforschung, 1996 – 1999/2000 mit Nachträgen, 620 Seiten

S. 572:

Trotz zahlreicher Untersuchungen zur Entstehung der städtischen Leistungs- und Lenkungsverwaltung sind Studien zur kommunalen Wirtschaftspolitik nach wie vor eine Ausnahme. Diesem Defizit begegnet MagnusDellwig in seiner zweibändigen Dissertation (1253), die sich erfreulicherweise nicht an die gängigen Epochengrenzen in der Stadtgeschichtsschreibung hält. Seine wegweisende Studie zu Oberhausen, die sich Methoden der Politikfeldanalyse bedient, deckt den Zeitraum von 1862 bis 1938 ab und rückt vor allem Aspekte der Wirtschaftsstruktur- und Wirtschaftsordnungspolitik in den Mittelpunkt. Eindrücklich gelingt es dem Verfasser, den Einfluss der Industrie auf die kommunale Politik über die Systembrüche hinweg aufzuzeigen. …

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Ursprünge und Entwicklungen der Stadt Oberhausen, Bd. 6

Ursprünge und Entwicklungen der Stadt Oberhausen, Bd. 6, Hg.: Historische Gesellschaft Oberhausen e.V., Verlag Karl Maria Laufen, Oberhausen 1998, 12,80 Euro

Beitrag von Magnus Dellwig:Kommunale Wirtschaftspolitik und Stadtentwicklung in Oberhausen 1862 – 1938, S. 87 – 111

Der Beitrag beinhaltet das Konzentrat aus der gleichnamigen Dissertation und stellt Grundzüge der Stadtentwicklung in Verbindung mit dem Handlungsschwerpunkt Wirtschaft innerhalb der Oberhausener Kommunalpolitik dar

Kompakt werden die Stadtentwicklungstypen im Ruhrgebiet und Aspekte des sozioökonomischen Strukturwandels präsentiert.

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Oberhausen 2004, Ein Jahrbuch

Oberhausen 2004, Ein Jahrbuch, Verlag Plitt Oberhausen 2003, 19,80 Euro(Beitrag von Magnus Dellwig:Die „neue Stadt“ braucht immer Visionen, 75 Jahre Oberhausen: Betrachtungen zu einem bemerkenswerten Jubiläum, S. 43 – 52)

Das 75. Jubiläum der Bildung Groß-Oberhausens 1929 aus den drei GHH-Städten Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld bot Anlass zur Reflexion der Besonderheiten von Stadtentwicklung und Raumbildung der Industriestadt Oberhausen als idealtypischer Vertreterin der vorausetzungslos entstandenen Industriestadt.

Oberhausens Stadtwerdung präsentiert sich im Kontext der Nachbarschaft und des Wettbewerbs der Städte im Ruhrgebiet als relative Erfolgsgeschichte von Urbanität, Stadtbildung und -wachstum. Infrastruktur und Raumbildung entfalteten Dynamik und behielten zugleich spezifische Besonderheiten bis Defizite gegenüber den vier Oberzentren am Hellweg (Duisburg, Essen, Bochum, Dortmund). Daraus resultierten im Strukturwandel des ausgehenden 20. Jahrhunderts spezifische Chancen der sozioökonomischen Erneuerung auf groß angelegten Industriebrachen in der geografischen Mitte der Stadt: die Umsetzung des Stadtentwicklungskonzeptes der Neuen Mitte Oberhausen.

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Oberhausen – eine Stadtgeschichte im Ruhrgebiet

Am 1. Februar 1862 wurde die Bürgermeisterei Oberhausen gegründet. Zum 150. Jubiläum der Gemeindegründung wurde im Auftrag von Oberbürgermeister Klaus Wehling durch eine Redaktionsgruppe unter Leitung von Dr. Peter Langer, Vorsitzender der Historischen Gesellschaft Oberhausen e.V., und Dr. Magnus Dellwig, stellvertretender Vorsitzender des Historischen Vereins Oberhausen Ost. e.V. und der Gesellschaft zur Förderung des LVR Industriemuseums e.V. ein Stadtgeschichtsbuch für die Oberhausener Bürgerschaft erstellt.

Unter dem Titel „Oberhausen – Eine Stadtgeschichte im Ruhrgebiet“ ist das Werk im September 2012 im Aschendorff in 4 Bänden mit insgesamt 1.800 Druckseiten erschienen. Peter Langer und Magnus Dellwig sind die Herausgeber. Dank einer großzügigen Zuwendung durch die Bürgerstiftung der Stadtsparkasse Oberhausen wird das Werk im Schuber für 49.95 Euro im Buchhandel sowie im Shop des LVR Industriemuseums in Oberhausen angeboten.Die Einzelbände können auch einzeln für 15 Euro (Band 1)oder 20 Euro(Bände 2 bis 4) erworben werden.

Die Titel der Einzelbände lauten:

Band 1: Oberhausen in vorindustrieller Zeit

Band 2: Oberhausen im Industriezeitalter (1758 – 1929)

Band 3: Krieg, Demokratie und Diktatur (1914 – 1945)

Band 4: Oberhausen in Wirtschaftswunder und Strukturwandel

Band 5: Ergänzungsband