Im 21. Jahrhundert – Roman

Mitte des 21. Jahrhunderts werden außenpolitische Spannungen zwischen den USA, der Europäischen Union und der Russischen Föderation von stark populistisch geprägten Politikstilen der handelnden Staatsmänner und -frauen geprägt. Zur Steigerung ihrer Zustimmung in der jeweils eigenen Bevölkerung greifen insbesondere der Präsident der Russischen Föderation und die Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika zur Betonung des Nationalstolzes. Darüber verschärfen sich die Konflikte zwischen beiden Mächten. Um die politische Ordnung in Weißrussland kommt es schließlich zum Krieg.

Protagonist und Erzähler des Romans ist der Deutsch-Amerikaner Ludwig Fischer. Über seine Rolle als Berater zweier amerikanischer Präsidenten wird er zunächst zum intimen Kenner der politischen Entscheidungsprozesse, bevor er als Staatssekretär im State Departement
versucht, eine Friedensinitiative zu starten. Doch als diese scheitert, räumt er seine Funktion. Der Präsident beauftragt ihn daraufhin, einen neuen Zweig der renommierten Militärakademie West Point aufzubauen, um Fischer in seinem Beraterumfeld zu halten. Einmal Mitglied der Streitkräfte geworden, beginnen sich für Ludwig Fischer die Ereignisse zu überschlagen.

Der Roman ist mehrbändig angelegt.